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Finde den optimalen Kindersitz für Alltag, Ausflug und Urlaub

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Kinder sind bei Unfällen mit dem Auto besonders gefährdet – bereits ein Aufprall mit niedrigem Tempo 30 kann tödlich enden. Denn besonders kleine Kinder und Säuglinge halten den hohen Schleuderkräften, die bei einem Unfall auf das Auto einwirken, kaum etwas entgegen. Ein Autokindersitz schützt. Damit er sicher ist, muss er aber auch passen und richtig befestigt sein. Wir schildern in dem nachfolgenden Ratgeber, worauf Sie beim Kauf eines Kindersitzes für das Auto besonders achten sollten. So steht Ihrem Familienurlaub mit dem Auto nichts mehr im Weg!

Kaufratgeber Autokindersitze – Darauf müssen Sie achten!

Das wichtigste beim Kindersitz-Kauf: Er muss zum Gewicht und der Größe des Kindes passen! Testen Sie daher den Kindersitz im Auto mir Ihrem Nachwuchs. Auf Amazon bestellte Kindersitze können Sie in der Regel innerhalb von 30 Tagen zurückgeben.

Der Kindersitz muss den aktuellen Prüfstandards entsprechen und das entsprechende Prüfsiegel besitzen. Dies ist ein brauner Aufkleber mit einem großen E. Die darunter befindliche Prüfnummer sollte mit 04 beginnen – so ist sichergestellt, dass es sich hierbei um die aktuellste Prüfnorm handelt, die ECE R44/04. Fängt diese
Zahl mit 03 an, so handelt es sich um ein älteres Modell, welche nicht mehr im Handel verkauft werden dürfen.

Der Sitz ist auch auf das Auto anzupassen. Einige Kfz-Hersteller, wie beispielsweise Mercedes und Smart, bieten spezielle Kindersitze an, die nur in diese Modelle passen. Denn nicht jeder ISOFIX-Sitz passt auch in jedes Auto.

Welche Autokindersitz Größe? Die verschiedenen Normgruppen

Bis zu einem Alter von 12 Jahren oder bis zu einer Körpergröße von 1,50 m müssen Kinder im Auto in einem speziellen Sicherungssitz für Kinder transportiert werden. Damit die Suche für die Eltern etwas einfacher wird, hat der Gesetzgeber alle Auto-Kindersitze in fünf Gewichtsgruppen unterteilt.
Manchmal bieten Hersteller auch Kindersitze an, die über mehrere Gewichtsgruppen einsatzfähig sind – die sogenannten mitwachsenden Kindersitze. Auf Amazon ist es ganz einfach zu erkennen, für welche Gewichts- oder Altersklasse der Kindersitz verwendet werden kann – dies geht bereits aus dem Titel hervor.
Ein guter Sitz darf weder zu groß, noch zu klein sein. Trotzdem muss er genug Platz zum Bewegen bieten und einen sicheren Halt, ohne einzuschränken. Daher wurden die unten aufgelisteten Normgruppen eingeführt. Unserer Auflistung können Sie entnehmen, welche Normgruppe zu Ihrem Kind passt. Ganz neu ist die i-Size-Norm, die sich an der Größe des Kindes orientiert und nicht mehr an dessen Gewicht. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick:

Auto-Kindersitze nach Gruppen

  • Gruppe 0: 0 kg bis 10kg, Geburt bis 75 cm
  • Gruppe I: 9 kg bis 18kg, 75 cm bis 100 cm
  • Gruppe II:15 kg bis 25 kg, bis 125 cm
  • Gruppe III: 25 kg bis 36 kg, bis 150 cm

Mitwachsende Kinder-Sitze

  • Gruppe 0+: 0 kg bis 13 kg, bis 90 cm
  • Gruppe 0/I: 0 kg bis 18 kg, bis 100 cm
  • Gruppe I/II: 9 kg bis 25 kg, 72 cm bis 125 cm
  • Gruppe I/II/III : 9 kg bis 36 kg, 75 cm bis 150 cm
  • Gruppe II/III: 15 kg bis 36 kg, 95 cm bis 150 cm

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So werden Kinder perfekt auf Reisen transportiert

Gibt es einen perfekten Autokindersitz, der für kleine wie auch große Kinder passt? Leider nein! Experten empfehlen, dass bis zum 12. Lebensjahr etwa zwei bis drei Kindersitze fällig sind. Die oben aufgeführten mitwachsenden Sitze ersparen jedoch das notwendige dritte und vierte Sitz-Modell.

Säuglinge und Kleinkinder reisen sicherer, wenn der Sitz gegen die Fahrtrichtung installiert ist. Daher sind Babyschalen auch in der Regel so konstruiert, dass sie rückwärtsgerichtet sind. Bis etwa vier Jahre empfehlen Experten solche rückwärts gerichteten Sitze, da so die Hals-Nackenwirbel besser geschützt sind. In Deutschland finden diese Kindersitze eher bei kleinen Kindern und Babys Verwendung. Die Skandinavier sind da schon weiter und hier sind solche Autositze schon längst Standard – auch für ältere Kinder. Der Nachteil solcher Sitze: Sie benötigen mehr Platz und in Kleinwagen ist der Einbau eher schwierig.

Ab einem Alter von vier Jahren ist es dann besser, Kinder in Fahrtrichtung zu setzen. Denn ab diesem Alter ist die Nackenmuskulatur bereits gut ausgeprägt und im Vergleich zum restlichen Körper ist der Kopf nicht mehr so schwer. Sind die Kinder entsprechend angeschnallt, überstehen Sie so auch Unfälle. Allerdings reichen hierfür eine bloße Sitzerhöhung und ein Autogurt nicht! Nur ein entsprechender Kindersitz für Autos mit Kopfstütze, Rückenlehne und Seitenschutz ist ein sicherer Sitz!

Für die Sicherheit ist es unbedeutend, ob der Sitz nun vorne oder hinten montiert ist. Wichtig ist jedoch, dass der Beifahrer Airbag ausgeschaltet sein muss, wenn auf dem Beifahrersitz der Kindersitz rückwärts montiert ist. Denn bei einem Unfall würde ansonsten der Airbag das Kind erdrücken. Ist der Kindersitz jedoch vorwärts auf dem Beifahrersitz montiert, ist der Beifahrersitz so weit wie möglich nach hinten zu schieben und der Airbag sollte in Funktion bleiben.

 

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CYBEX GOLD Juno 2-fix, Autositz Gruppe 1 (9-18 kg), Kollektion 2016, Autumn Gold - 1 Britax Römer Autositz SAFEFIX plus, Gruppe 1 (9-18kg), Kollektion 2015, Big Giraffe - 1 Maxi-Cosi 63008721 Pebble Kindersitz Gruppe 0+ (bis 13 kg), digital black - 1 Britax EVOLVA 1-2-3, Gruppe 1-2-3 (9-36kg), Black Thunder - 1 Auto-Kindersitz CYBEX SIRONA CLASSIC BLACK - ISOFIX 0-18 - 1
ModellCYBEX GOLD Juno 2-fix, Autositz Gruppe 1 (9-18 kg), Kollektion 2016, Autumn GoldBritax Römer Autositz SAFEFIX plus, Gruppe 1 (9-18kg), Kollektion 2015, Big GiraffeMaxi-Cosi 63008721 Pebble Kindersitz Gruppe 0+ (bis 13 kg), digital blackBritax EVOLVA 1-2-3, Gruppe 1-2-3 (9-36kg), Black ThunderAuto-Kindersitz CYBEX SIRONA CLASSIC BLACK – ISOFIX 0-18
Preis

219,00 €

380,16 €

279,90 €

185,71 €

499,00 €

Bewertung
Gewicht8kg13.7kg4.1kg12kg22kg
Nutzung9 Monate bis 3,5 Jahre9 Monate bis 4 Jahrevon Geburt bis 13 kg9 Monate bis 12 Jahrevon Geburt bis 18 kg
Travelsystem
im Handel seit--August 2009-2012
min. Gewicht9kg9kg-9kg-
max. Gewicht18kg18kg13kg36kg18kg
Preis

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DetailsKaufenDetailsNicht VerfügbarDetailsKaufenDetailsKaufenDetailsKaufen

Die verschiedenen Gurtsysteme: Hosenträger und Fangtisch

Ganz kleine Kinder in Sitzen der Normgruppe I sind besonders zu sichern, daher haben solche Sitze entweder Hosenträgergurte oder Fangtische. In Crashtesten schneiden Fangtische in der Regel besser ab. Denn im Fall eines Unfalls rollt das Kind sich über den gepolsterten Fangtisch ab. Die Polster und die Bewegung mindern die Kräfte, die in den Körper dringen. Ein weiterer Vorteil: hier können Eltern nur recht wenig falsch bei der Einstellung machen, denn das Kind muss nur hineingesetzt und der Fangtisch festgeschnallt werden.

Zwar sind Hosenträgersysteme auch unkompliziert, sie müssen aber fest angezogen werden, damit genügend Sicherheit gegeben ist. Und hieran scheitern die meisten Eltern, die oft gut gemeint den Nachwuchs nicht in der Bewegung einschränken möchten. Gut eingestellt und fest gegurtet, sitzen Kinder in Hosenträgergurten sicher! Der Hosenträgergurt verläuft über Schultern und Hüften und wird am Bauch geschlossen. Bei diesen Gurtsystemen wird zwischen 3- und 5-Punkt-Hosenträgergurte unterschieden. Beide sind in der Höhe verstellbar. Die Faustregel sagt, dass zwischen Gurt und Kind noch eine flache Hand passen sollte.

Isofix Sitze besitzen eine fest installierte Halterung. Diese besteht aus zwei Ösen, die sich zwischen Sitz und Lehne befinden. Meistens sind diese Systeme an den beiden äußeren Sitzen auf der Rückbank des Autos zu finden. Spezielle Isofix-Sitze rasten dann mit ihren Haken in die autoseitigen Ösen ein und der Sitz ist fest mit dem Auto verbunden.
Prüfen Sie vor dem Kauf eines Kindersitzes mit Isofix-System, ob dieser auch für ihr Auto zugelassen ist. Zwar ist die Befestigung genormt, aber es passt nicht jeder Sitz in jedes Auto. Damit solche Autositze zugelassen werden, ist ein Crashtest notwendig. Die Anbieter der Kindersitze veröffentlichen gewöhnlich auf ihren Webseiten aktuelle Typenlisten.
Einige Kindersitze, die sogenannten Universal-Kindersitze, werden mit dem vorhandenen Dreipunktegurt des Fahrzeuges montiert. Daher passen sie auch in fast jedes Auto. Achten Sie darauf, dass die Gurte lang genug für den Gurt sind, denn besonders für Babyschalen sind einige Gurte zu kurz.

Manche Sitze benötigen einen Stützfuß, der den Sitz am Boden des Fahrzeugs abstützt. Dadurch wird verhindert, dass bei einem Aufprall der Sitz nach vorne kippt. Achten Sie bei der Montage darauf, dass der Stützfuß nicht am Boden auf ein Staufach trifft. Denn die Abdeckungen sind nicht sehr massiv. Zum Beispiel der VW Touran besitzt solche Abdeckungen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Autohersteller!
Einige Isofix-Sitze verfügen über einen dritten Haltegurt, der sich oben am Kindersitz befindet. Sie sind eine gute Alternative zum Stützfuß. Die sogenannten Top Tether, dürfen Sie nur verwenden, wenn..